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Warum landet mein Newsletter im Spam?
Warum landet mein Newsletter im Spam?

So vermeiden Sie eine Spameinstufung Ihrer Newsletter

Vor ĂŒber einer Woche aktualisiert

Allgemeines

Spam ist eine sehr umfangreiche und viel diskutierte Thematik. Wenn Sie schon lange genug Newsletter versenden, haben Sie sicherlich bereits Bekanntschaft mit Spamfiltern gemacht. Durch Auswertung unzĂ€hliger Kundendaten haben wir die Erfahrung gemacht, dass bis zu 10-20% aller versendeten Newsletter in den Weiten des WWW verloren gehen, da Spamfilter oft ĂŒber das Ziel hinaus schießen und zu sensibel eingestellt sind. Sie mĂŒssen also noch nicht einmal ein Spammer sein, um im Spamfilter zu landen.

Das tun wir, um eine Spameinstufung zu vermeiden

Wir tun alles technisch mögliche, um eine Spameinstufung Ihrer versendeten Newsletter zu vermeiden. Sollte Ihr Newsletter dennoch bei einigen EmpfĂ€ngern im Spamfilter landen, ist dies höchstwahrscheinlich auf den jeweiligen Inhalt Ihrer Mailings zurĂŒck zu fĂŒhren.

  • Wir sind durch die Certified Senders Alliance, dem grĂ¶ĂŸten deutschsprachigen Whitelisting-Projekt, zertifiziert. Dadurch können wir garantieren, dass Ihre Newsletter bei allen teilnehmenden ISPs in jedem Fall direkt in die Inbox des EmpfĂ€ngers zugestellt werden und nicht im Spamfilter landet.

  • Wir arbeiten intensive mit vielen internationalen Providern zusammen, um ein umfangreichenWhitelisting sicherzustellen.

  • Wir nehmen an den Feedback Loops aller großen Provider (wie AOL, MSN, Yahoo, etc.) weltweit teil.

  • Wir betreiben ein rigoroses Abuse-Management. Wer Spam-Mails versendet fliegt sofort raus. Ohne Wenn und Aber.

  • Wir optimieren stĂ€ndig unsere Mailserver und den Versandprozesses.

  • Wir setzen eine intelligente Mailserversteuerung ein, um eine möglichst hohen Reputation (z.B. Sender Score von ReturnPath) jeder einzelnen verwendeten Mailserver-IP sicherzustellen.

  • Wir optimieren den HTML-Quellcode aller von uns zur VerfĂŒgung gestellter Templates fortlaufend.

  • Alle ausgehenden E-Mailings sind mittels DKIM (DomainKeys Identified Mail) signiert.

  • Alle ausgehenden E-Mailings erhalten einen SPF-Pass.

Typische Fehler

  • Sie verwenden spamverdĂ€chtige AusdrĂŒcke wie „Klicken Sie hier“, „Einmalige Gelegenheit“, „KOSTENLOS“, „Sex“, „Jetzt handeln“ „Test“ oder „Nicht löschen“. Suchen Sie im Internet nach weiteren typischen Spam Begriffen.

  • Sie verwenden zu viele Ausrufezeichen!!!!! oder Fragezeichen?????

  • SIE VERWENDEN GROßSCHREIBUNG (besonders in der Betreffzeile).

  • Sie verwenden hellrote oder hellgrĂŒne Textformatierungen.

  • Ihr Newsletter besteht aus nur einem großen Bild. Sie verwenden sonst kaum oder nur wenig Text.

  • Das VerhĂ€ltnis zwischen Bild und Text ist nicht ausgewogen. Sie verwenden zu viele Bilder.

  • Sie verwenden das Wort „Test“ in der Betreffzeile.

  • Sie verwenden typische Dummy-Texte wie „Lorem ipsum dolor
“ etc.

  • Sie verwenden mehrmals die gleichen Textblöcke.

  • Ihr Mailing beinhaltet mehrsprachige Textblöcke (z.B. Deutschen UND englischen Text).

  • Die Sprache Ihres Newsletters passt nicht zur eingestellten Sprache des empfangenden E-Mail Programms (Sie versenden z.B. einen englischen Newsletter an einen deutschen Googlemail Account).

  • Sofern Sie ein eigenes Template erstellt haben oder ein HTML-Mailing versenden, ist der Quellcode nicht sauber/valide.

  • Sie ersetzen Buchstaben durch Zahlen (z.B. H3LLO).

  • Sie geben kein Impressum im Newsletter an.

  • Sie verwenden in der Reply-To Adresse Begriffe wie „Nicht-Antworten@“ oder „Do-Not-Reply@“.

  • Sie verwenden als Reply-To Adresse eine Adresse, die nicht existiert.

  • Sie verwenden ungĂŒltige Hyperlinks im Newsletter, die nicht erreichbar sind.

  • Sie versenden Ihren Newsletter an EmpfĂ€nger, die sich bereits abgemeldet haben.

  • Sie fĂŒgen ungĂŒltige Inhalte in Ihren Newsletter ein, wie z.B. Videos, JavaScript, iFrames.

  • Sie verwenden zu viele Zahlen im Betreff (z.B. eine Kundennummer wie 282736152).

  • Sie fĂŒgen versteckten Text in Ihren Newsletter ein (z.B. weißer Text auf weißem Hintergrund).

  • Sie bieten in Ihrem Newsletter keine Abmeldemöglichkeit bzw. verstecken diese.

  • Sie geben als Absendername eine E-Mail Adresse statt eines wirklichen Namens an.

So vermeiden Sie eine Spameinstufung Ihrer Newsletter

EmpfÀnger

  • Schreiben Sie nur EmpfĂ€nger an, die Ihren Newsletter ausdrĂŒcklich wĂŒnschen und diesen auch bestellt haben.

  • Sie mĂŒssen die Permission fĂŒr jeden einzelnen EmpfĂ€nger nachweisen können.

  • Sofern Sie ein Anmeldeformular zu Ihrem Newsletter auf Ihrer eigenen Website verwenden, nutzen Sie dafĂŒr unbedingt das Double Opt-In Verfahren.

  • Schreiben Sie keine EmpfĂ€nger an, die sich bereits von Ihrem Newsletter abgemeldet haben. Clever Elements verarbeitet abgemeldete EmpfĂ€nger automatisch und stellt sicher, dass diese nicht erneut angeschrieben werden.

  • Lesen Sie sorgfĂ€ltig unsere Information darĂŒber, wem Sie Newsletter zusenden dĂŒrfen.

  • Schreiben Sie keine EmpfĂ€nger an, die Sie irgendwo in den Weiten des WWW gekauft oder anderweitig gesammelt haben.

Betreff

In der Betreffzeile liegt die höchste Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter als Spam eingestuft wird. Selbst wenn Ihr Newsletter nicht als Spam eingestuft wird, ist die Betreffzeile ausschlaggebend dafĂŒr, ob Ihre EmpfĂ€nger Ihren Newsletter lesen, oder nicht. Die Wahl einer passenden Betreffzeileist daher Ă€ußerst relevant. Anschließend finden Sie Tipps fĂŒr Ihre Betreffzeile.

  • WĂ€hlen Sie Ihre Betreffzeile so, dass jeder EmpfĂ€nger sofort weiß, von wem der Newsletter kommt und was ihn im Newsletter erwartet.

  • WĂ€hlen Sie Ihre Betreffzeile so, dass sie fĂŒr Ihre Zielgruppe auch wirklich relevant ist.

  • Vermeiden Sie unbedingt typische Spam-Wörter. Statt „Jetzt komplett kostenlos“ schreiben Sie lieber „Wir haben unsere Konditionen zu Ihrem Vorteil geĂ€ndert“.

  • Vermeiden Sie die ĂŒbermĂ€ĂŸige Verwendung von Punktierungen wie !!! oder ???

  • Verwenden Sie keine KraftausdrĂŒcke.

  • Verwenden Sie nicht das Wort „Test„

  • VERMEIDEN SIE GROßSCHREIBUNG.

  • Verwenden Sie keine Zahlen im Betreff.

  • Verwenden Sie die Sprache im Betreff, die der EmpfĂ€nger auch spricht (Mailings an deutsche EmpfĂ€nger sollten auch einen deutschen Betreff beinhalten).

Inhalt der Nachricht (Body)

  • Verwenden Sie auch hier keine spamverdĂ€chtigen Worte. Manche AusdrĂŒcke, die auf den ersten Blick gar nicht nach Spam aussehen, können zu Problemen fĂŒhren. Schon alleine die Aufforderung „Klicken Sie hier“ oder „Jetzt herunterladen“ kann dazu fĂŒhren, dass Ihr Newsletter im Spamfilter landet.

  • Versenden Sie nicht nur ein oder mehrere Bilder als Newsletter. Genau das machen nĂ€mlich Spammer. Spamfilter können Bilder nicht lesen und gehen dann davon aus, dass Sie versuchen sie auszutricksen. Ihr Newsletter muss aus einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis zwischen Bildern und Text bestehen.

  • FĂŒrgen Sie eine aussagekrĂ€ftige Plaintext-Nachricht fĂŒr Ihren Newsletter hinzu. Machen Sie sich die MĂŒhe, die wichtigsten Inhalte Ihres Newsletters auch als Plaintext zur VerfĂŒgung zu stellen.

  • Achten Sie darauf, keine Links in Ihren Newsletter einzubauen, die möglicherweise auf einer Blacklist stehen.

  • Sofern Sie Ihr eigenes Template erstellen oder ein HTML-Mailing versenden, stellen Sie sicher, dass Ihr Newsletter wirklich validen HTML-Quellcode enthĂ€lt. Wenn Ihr Newsletter unsauber programmiert ist, wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dieser im Spamfilter hĂ€ngen bleibt.

  • FĂŒgen Sie einen klar definierten Abmeldelink in Ihren Newsletter ein.

  • FĂŒgen Sie ein ausfĂŒhrliches Impressum in Ihren Newsletter ein.

  • Vermeiden Sie ungĂŒltige Inhalte wie JavaScript, Videos oder iFrames.

  • Verwenden Sie die Sprache, die Ihre EmpfĂ€nger auch sprechen (Deutsche EmpfĂ€nger sollte auch mit deutschen Inhalten angeschrieben werden).

  • Versenden Sie keine mehrsprachigen Newsletter.

So können Sie die Zustellbarkeit Ihrer Kampagnen weiter erhöhen

Hinterlegen Sie SPF-Records fĂŒr Ihre Absenderadresse

Sie können die Zustellbarkeit Ihrer Kampagnen noch ein wenig weiter verbessern, wenn Sie fĂŒr die von Ihnen genutzte Absenderadresse einen SPF-Record hinterlegen. 

Eigener Mailserver inkl. eigener IP-Adresse fĂŒr Ihre Kampagnen

Auf Anfrage bieten wir auch die Möglichkeit, einen eigenen Mailserver samt eigener IP-Adresse fĂŒr Ihre Kampagnen zu nutzen.

False Positive und unberechtigte Hardbounces

Allgemeines

Als False Positive bezeichnet man im E-Mail Marketing eine regulĂ€re und erwĂŒnschte E-Mail, die von einem Spamfilter fĂ€lschlicherweise als Spam klassifiziert wurde.

Unberechtigte Hardbounces

In manchen FĂ€llen kann es vorkommen, dass eine Versendung an einen EmpfĂ€nger, dessen E-Mail Adresse existiert und somit valide ist, einen Hardbounce verursacht. In diesem Fall sendet der empfangende Server eine Bounce-Nachricht an unseren Mailserver zurĂŒck. Diese Bounce-Nachricht fĂŒhrt dazu, dass die jeweilige E-Mail Adresse einen Bounce verursacht.

In der Regel enthÀlt diese Bounce-Nachricht leider keinen genauen Grund, warum das versendete Mailing als Spam eingestuft wurde. Vielmehr handelt es sich dabei lediglich um eine allgemeine Fehlermeldung wie:

  • „Administrative prohibition“

  • „Policy violation“

  • „Message filtered due to spam content“

  • „Your message looks like spam“

Weiteres Vorgehen und Nachforschungen

Gerne fĂŒhren wir weitere intensive Nachforschungen fĂŒr Sie durch, um der eigentlichen Ursache der unberechtigten Spameinstufung auf den Grund zu gehen. DafĂŒr sind wir jedoch auch auf die Mithilfe von Ihnen und der betroffenen EmpfĂ€nger angewiesen. Nur so können wir weitere wichtige Informationen zum jeweiligen Sachverhalt bekommen, die wir dann entsprechend auswerten können.

Fragen Sie daher die von uns geforderten Informationen unbedingt auch bei den jeweils betroffenen EmpfÀngern nach. Da Ihre EmpfÀnger ebenfalls daran interessiert sind, Ihre Mailings zu bekommen, werden Sie sicherlich gerne kooperieren.

Bitte lassen Sie uns folgende Informationen zukommen:

  • Um welches Mailing handelt es sich? Bitte senden Sie uns die ID des Mailings.

  • Wie lauteten die E-Mail Adressen der EmpfĂ€nger, die Ihren Newsletter aufgrund einer Spameinstufung nicht erhalten haben?

  • Welchen Spamfilter verwenden die EmpfĂ€nger (hauptsĂ€chlich dĂŒrfte dies ein Spamfilter sein, der serverseitig in einem Firmennetzwerk installiert wurde)?

  • Warum wurde das betroffene Mailing als Spam eingestuft? Oftmals können die IT-Verantwotlichen der jeweiligen EmpfĂ€nger weiterfĂŒhrende und somit wichtige Informationen dazu liefern. Bitten Sie betroffene EmpfĂ€nger, diese Information bei den jeweils verantwortlichen Stellen einzuholen.

Wir werden uns anschließend gerne umgehend um Ihr Anliegen kĂŒmmern.

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